MotoGP-Kolumne: Marquez ins Ducati-Werksteam

Monza, Superpole: Sykes mit dritter Pole 2013

Von Kay Hettich
Tom Sykes auf dem Weg zur nächsten Pole-Position

Tom Sykes auf dem Weg zur nächsten Pole-Position

Tom Sykes bleibt in der Superpole eine Macht. Beim Meeting in Monza eroberte der Kawasaki-Pilot bereits seine dritte Pole-Position in Folge.
Eines war schon vor Beginn der Superpole klar: Einer der Aprilia-Piloten, Kawasaki-Ass Tom Sykes (GB) oder Marco Melandri (I) mit BMW würde in Monza die Pole-Position erobern. So viel sei gesagt, BMW enttäuschte.

Superpole 1

Nach dem ersten Schlagabtausch machte es sich Sylvain Guintoli (F/Aprilia) auf der vorläufigen Pole bequem. Mit 1.42,019 min brannte der Aprilia-Pilot schon früh eine vorzügliche Zeit in den Asphalt. Auf Platz 2 folgte Eugene Laverty (IRL/Aprilia), Tom Sykes, Davide Giugliano (I/Aprilia) und Chaz Davies (GB/BMW).

Zwei Minuten vor Ende der Superpole 1 fehlte aber noch immer eine schnelle Runde von Marco Melandri. Der BMW-Star wartete cool in seiner Garage und fuhr eine lockere 1.42,912 min, die ihn aber sicher in die Superpole 2 brachte.

Für Max Neukirchner gab es jedoch keine Rettung. Der Deutsche verpasste um 0,3 sec den Einzug in den zweiten Durchgang – genau jene 0,3 sec, die der Sachse noch auf seinen Markenkollegen Ayrton Badovini (I/Ducati) aus dem Werksteam fehlt.

Auch für die Pedercini-Piloten Fabrizio Lai und Federico Sandi war hier Endstation.

Superpole 2

Gleich drei Piloten sprengten die 1.42er Schallmauer. Tom Sykes übernahm die Führung, die Werksaprilia von Guintoli und Laverty im Schlepptau. Auf Position 4 platzierte sich etwas überraschend Jonathan Rea (GB) mit seiner Honda Fireblade.

Auch bei den BMW-Werkspiloten Chaz Davies (GB/P5) und Marco Melandri  (I/P6) war alles im grünen Bereich - einen souveränen Eindruck hinterliessen sie jedoch auch nicht.

Ausgerechnet Leon Camier (GB) mit der schwächeren Yoshimura-Suzuki musste für Loris Baz (F/Kawasaki) die Lokomotive spielen. Auf den Geraden war der eklatante Top-Speed-Nachteil des Briten offensichtlich. Profitiert hat davon niemand: Sowohl Baz (P10) als auch Camier (P11) mussten um ihre Teilnahme am finalen Durchgang bangen. Für Ducati-Pilot Ayrton Badovini war die Ausscheiden dagegen besiegelt.

In den letzten Minuten überraschte aber gerade Suzuki-Duo: Jules Cluzel (F) setzte sich mit einer 1.41,936 min hinter Sykes auf Platz 2, Camier rettete sich hinter Marco Melandri auf Platz 9. Somit war die Superpole für Michel Fabrizio (I/Aprilia), Baz und Badovini beendet.

Superpole 3

Guintoli, Laverty und Giugliano (Aprilia), Davies und Melandri (BMW), Cluzel und Camier (Suzuki) und Favorit Tom Sykes (Kawasaki) kämpften  in der letzten Session um die Superpole-Trophäe!

Die erste Bestzeit kam von Marco Melandri – seine 1.42,226 min sollte aber bei weitem nicht für die Pole-Position reichen. Davide Giugliano löste seinen Landsmann mit der ersten 1.41er Zeit an der Spitze ab – aber zuerst Eugene Laverty und dann Tom Sykes (1.41,223 min) schöpften das Potenzial ihrer Bikes optimal aus.

Tom Sykes war nach dieser Runde siegessicher und schaute aus der Box dabei zu, wie sich Laverty und Melandri in den letzten Minuten die Zähne an seiner Vorgabe ausbissen.

Das Aprilia-Duo Laverty (P2) und Guintoli (P3) steht am Rennsonntag  neben dem Kawasaki-Piloten in der ersten Startreihe. Jonathan Rea führt die zweite Reihe an, an seiner Seite stehen Melandri und Giugliano. Cluzel, Camier und Chaz Davies gehen aus Reihe 3 in die beiden Rennen.

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