Neue Regeln: BMW erörtert MotoGP-Einstieg

Joan Mir (Suzuki): «Wir haben hier keine Geheimnisse»

Von Nora Lantschner
Joan Mir (23)

Joan Mir (23)

Die Suzuki-Piloten glänzten im Vorjahr mit dem MotoGP-Titel und WM-Rang 3. Alex Rins ließ schon durchklingen, dass die interne Rivalität ihn zusätzlich ansporne. Wie sieht Titelverteidiger Joan Mir seinen Teamkollegen?

Den Suzuki-internen Wettstreit sehen Weltmeister Joan Mir und sein Teamkollege Alex Rins als Vorteil. «Unsere Rivalität macht das Motorrad besser, hilft aber auch bei der Arbeit in der Box», unterstrich der letztjährige WM-Dritte.

«Ich glaube, das gibt es in jedem Team», pflichtete ihm Mir bei. «Diese Rivalität und dieser Wettkampf sorgen dafür, dass du noch etwas mehr gibst. Das passiert auch bei uns.»

Worin sieht der Mallorquiner die Stärken seines Teamkollegen, was bringt Alex Rins Suzuki? «Performance, wie ich», schmunzelte der Titelverteidiger. «Mit der Leistung und mit den Informationen – und der Hilfe von zwei Testfahrer – versuchen wir, das Motorrad zu verbessern. Das war’s, wir haben hier keine Geheimnisse», betonte Mir am Rand der Testfahrten in Katar.

Rückblickend verriet der 23-Jährige, der vor seiner dritten MotoGP-Saison steht, zudem: «Als ich 2019 in die MotoGP gekommen bin, waren mein Fahrstil und seiner total anders, komplett anders. Jetzt nähern wir uns immer mehr an, es gibt aber immer noch ein paar Unterschiede.»

«Ein Unterschied ist die Bremsphase, da bin ich üblicherweise besser», zählte Mir auf. «Alex ist sehr gut, wenn es darum geht, smooth, also sanft zu fahren. In ein paar Kurven hat er einen höheren Kurvenspeed. Ich mag es eigentlich eher, das Bike zu stoppen und dann wieder ans Gas zu gehen. Mit der Suzuki muss man aber verstehen, dass man das nicht wirklich oft kann. Ich kann vielleicht nicht ganz ich sein. Es ist aber das, was wir haben, und wir versuchen immer, 100 Prozent zu geben.»

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