Formel 1: «Darauf kann man nicht stolz sein»

Vier Deutsche in den Top 10

Von Stefanie Szlapka
F1 - SPAIN GRAND PRIX 2011

F1 - SPAIN GRAND PRIX 2011

Nico Rosberg fuhr Bestzeit im ersten Freien Training - Michael Schumacher landet auf Position drei.

Das erste Freie Training der Formel 1 in Kanada gehörte eigentlich zu den unspektakulären Sessions. Aufregend wurde es nach etwa einer Stunde: da knallte Sebastian Vettel in die Mauer der Start/Ziel-Gerade. Damit war nach acht Runden Schluss für den Red Bull Racing-Piloten. Doch ein anderer Deutscher setzte sich an die Spitze: Nico Rosberg fuhr wenige Minuten vor Schluss die schnellste Runde. Damit verdrängte er Ferrari-Pilot Fernando Alonso auf den zweiten Rang vor seinem Teamkollegen von Mercedes GP Michael Schumacher.

Felipe Massa landete auf dem vierten Platz, gefolgt von den beiden McLaren-Piloten Jenson Button und Lewis Hamilton. Hamilton stand während des Trainings lange in Box, da sein Bolide komplett umgebaut wurde. Rubens Barrichello beendete die 90-minütige Session auf dem siebten Rang. Paul di Resta schaffte mit Position acht wieder den Sprung in die Top 10. Das galt auch für die beiden Deutschen Nick Heidfeld und Nico Hülkenberg auf dem Positionen neun und zehn.

Vettel machte auch in Kanada wieder auf sich aufmerksam. Allerdings nicht mit schnellen Rundenzeiten, sondern mit einem Einschlag in der «Wall of Champions». Das Drama nahm in der Zielschikane seinen Anfang, Vettel kam auf den Randstein und landete in der Mauer. Bis die Streckenposten den Boliden geborgen hatten, wurde die Session mit roter Flagge unterbrochen. Nach sechs Minuten konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Vettel hatte zu dem Zeitpunkt nur achten Runden absolviert. Auch Alonso wäre wenig später beinahe in der Mauer gelandet. Das Auto des Spaniers touchierte zwar mit den beiden rechten Reifen die Streckenbegrenzung, konnte aber weiterfahren.

Der Renault-Pilot Vitaly Petrov und Sergio Pérez vom Team Sauber gingen nach ihren Unfällen in Monaco wieder an den Start. Beide hatten erfolgreich den Fitnesscheck absolviert und setzten sich gleich für das erste Freie Training hinters Steuer. Perez überzeugte mit dem elften Rang, Petrov fuhr erst sehr spät aus der Box und landete auf dem fünfzehnten Rang.
 

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