Formel 1: «Darauf kann man nicht stolz sein»

Fernando Alonso: «Ich habe nichts Verrücktes gemacht»

Von Vanessa Georgoulas
Fernando Alonso: «Es war kein Platz für Felipe Massa, dort einzulenken»

Fernando Alonso: «Es war kein Platz für Felipe Massa, dort einzulenken»

McLaren-Honda-Star Fernando Alonso hatte auf den letzten Runden des US-GP ein unliebsames Treffen mit dem vor ihm fahrenden Felipe Massa. Der Williams-Pilot erlitt einen Reifenschaden und ärgerte sich über den Spanier.

Felipe Massa hatte in den letzten Runden des US-GP allen Grund zum Ärger. Denn erst konnte Konkurrent Carlos Sainz durch die virtuelle Safety-Car-Phase am Williams-Piloten vorbeiziehen, kurz darauf geriet er mit Fernando Alonso aneinander. Es kam zur Berührung zwischen den Rennern der beiden Formel-1-Urgesteine – und Massa erlitt dabei einen Reifenschaden, der ihn an die Box zwang.

Hinterher schimpfte der kleine Brasilianer, der sich am Ende mit dem siebten Platz begnügen musste: «Ich lenkte ganz normal ein und Fernando stach einfach hinein. Ich war schon in der Kurve drinnen, da hat er mein Auto erwischt und ich hatte einen Reifenschaden. Das nahm mir alle Chancen, die ich in diesem Moment noch hatte, deshalb denke ich schon, dass er die Verantwortung für diesen Crash trägt.»

Darauf angesprochen erklärte der zweifache Weltmeister: «Ich habe mit ihm noch nicht gesprochen.» Und Alonso beteuerte: «Wir waren Seite an Seite, es war nichts Verrücktes, so wie wenn man etwa wie ein Irrer von hinten heranschiessen würde. Es war kein Platz für ihn, dort einzulenken. Die Regelhüter werden entscheiden müssen. Hoffentlich sehen sie es als Rennzwischenfall.» Und genauso kam es auch.

Alles in Allem war der Asturier mit seinem Rennen, das er als Fünfter beendete, natürlich zufrieden: «Das ist ein sehr gutes Ergebnis, auch weil wir von den Ausfällen von Kimi Räikkönen und Max Verstappen profitieren konnten. Unser Tempo war zwar das ganze Wochenende nicht gut, auch im Rennen nicht. Aber es war gut genug, um nahe an den Jungs vor uns dranzubleiben und sie mit einer anderen Strategie zu schlagen. Toro Rosso setzte auf die weichen Reifen, wir auf die mittelharte Mischung. So waren am Schluss unsere Reifen noch besser im Schuss und wir konnten unseren Vorteil daraus ziehen.»

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