Für das Ford-Team und speziell für den Saisonauftakt Mikko Hirvonen ging in Mexiko fast gar nichts zusammen. Ford hechelte Citroën stark hinterher. Jari-Matti Latvala opferte kurz vor dem Ziel noch seinen vierten Platz für den hinter ihm liegenden Hirvonen wegen dessen Titelambitionen. Die Ford-Piloten beendeten die Rallye, ohne eine Prüfung gewonnen zu haben. Alle Bestmarken gingen an Citroën mit acht Bestzeiten für Loeb, sieben für Solberg und sechs für Ogier.
Latvala scheint nun eine Erklärung für die Fast-Blamage von Ford gefunden zu haben. «Wir haben ein Fünf-Gang-Getriebe und Citroën ein Sechs-Gang-Getriebe. Unser Motor hat zudem in höheres Drehmoment», sagte Latvala. «Bei den Bedingungen in Mexiko in hoher Lage mag das für Citroën ein Vorteil gewesen sein.»
Beim Vorbereitungstest für Mexiko in Spanien regnete es und die Temperaturen waren nahe am Gefrierpunkt, ein ziemlicher Kontrast zu den Bedingungen in Mexiko. «Wir hatten am Anfang ein Set-up, das zu weich war. Als wir das härter einstellten, war es schon zu spät», führte Latvala weiter aus.
«An dem, was Jari-Matti über die Motorcharakteristik gesagt hat, könnte was dran sein, aber das erklärt nicht alles», äusserte sich Ford-Teamchef Malcolm Wilson zu diesem Thema.


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