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letztes Update: 11.03.10 22:03
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LESERBRIEFE

Liebe Leserinnen und Leser, leider ist es nicht möglich, hier alle Leserbriefe wiederzugeben, wir bitten um ihr Verständnis!

Fans wollen Resultate

Zum Kommentar «Respektabler Saisonstart»: Ein guter Kommentar zum Saisonstart von BMW! Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass Rubén Xaus eine ganze Menge Geld ins Kiesbett gelegt hat ... Aber wie fühlt sich das Team nach so einem Wochenende? Troy Corser fuhr auf den neunten und siebten Rang – keine herausragende Leistung, zumal er den siebten Platz ja auch nur geschenkt bekommen hat. Und dabei wurde er auch noch von Jonathan Rea überholt, der von ganz hinten kam. Da redet man bei BMW von «ganz zufrieden»? Wenn ich mir die Rundenzeiten anschaue, kann es nicht am Motorrad liegen. Wenn wir schon keinen deutschen Fahrer haben, den wir bejubeln können, dann doch wenigstens ein Motorrad! Und ich bin der Meinung, die BMW hat das Zeug dazu, bei jedem Rennen auf dem Podest zu stehen. Also, liebe Leute bei BMW, es nutzt nichts, sich einen Italiener nach dem anderen ins Boot zu holen, davon werden Rubén Xaus und Troy Corser auch nicht besser. Die Fans wollen Resultate sehen!

Stefan Schäfer am 10.03.10

Den Start verschlafen!

Was mir heute Morgen beim Superbike-Rennen auf Eurosport wieder einmal geboten wurde, war unterstes Rennkommentatoren-Niveau! Lenz Leberkern, das selbsternannte «Boxenluder», labert andauernd am Thema vorbei! Nicht nur dass er Überholmanöver unkommentiert lässt, schlimmer noch: Er und Dirk Raudies verschlafen sogar die komplette Anfangsphase des Grand Prix! Stattdessen redet man über Stürze von Rubén Xaus im Training ... Dann liefert man Fakten zu Troy Corser, welcher nicht einmal vorne dabei ist, geschweige denn überhaupt im Bild. Man redet über Probleme der Qualifyer, dabei hatte man vorher eine halbe Stunde Zeit, um solche Dinge zu erläutern. Plötzlich merkt man, dass Rubén Xaus nicht mitfährt und sitzt verdutzt hinterm Mikro. Das Rennen wurde bis jetzt kaum bzw. gar nicht kommentiert. Raudies scheint sich nur manchmal überwinden zu können, uns die Abstände der Führenden zu vermitteln. Danach versinkt man wieder in endlosem überflu¨ssigem Gelaber. Auf Platzierung oder Renn-Infos zu Max Neukirchner hofft man bis dato vergebens. Ich denke nicht, dass man so Zuschauer für die Zukunft gewinnen kann. Dieses emotions- und geistlose Kommentieren geht auf keine Kuhhaut! Ich bin heilfroh, dass es das DSF geschafft hat, die MotoGP abzuwerben. Am liebsten wäre mir, wenn sie das bei der Superbike-WM auch noch schaffen würden! Das grösste Ärgernis ist sowieso die Tatsache, dass viele Fans gar nicht mal die Möglichkeit hatten, das Rennen live zu sehen, da es nur auf dem Sender Eurosport 2 gezeigt wurde!

Mats Burbach am 10.03.10

Stolz auf MZ-Know-how

Glückwunsch zum Beitrag über Ernst Degner, als gebürtigen Sachsen macht es mich ein klein bisschen stolz, dass die Japaner ihre Suzi mit MZ-Know-how zum Laufen gebracht haben. Mit ungeduldiger Freude auf die neue Saison.

Gerd Eisner am 10.03.10

Keine IndyCars auf Sky

Diese Woche habe ich leider erfahren, dass Sky Deutschland keine Rechte für die Übertragungen der IndyCar Series mehr hat. Damit verschwindet nun nach der NASCAR erneut eine ganz spannende US-Motorsport-Serie von den meisten europäischen Bildschirmen. Als langjähriger Fan der ICS bedaure ich das sehr, denn die Rennen sind spannend, die Show ist grossartig und das Fahrerfeld international durchmischt. Eigentlich schade, dass anscheinend keine anderen TV-Sender an dieser Rennserie interessiert sind. Da bleibt einem Fan wohl nichts anderes übrig, als im PC nach einigermassen guten Livestreams zu suchen und sich über die Rennberichte in SPEEDWEEK zu freuen, die uns glücklicherweise erhalten bleiben.

Edgar Müller am 10.03.10

Peinliches Laientheater

Endlich ist es raus: Die definitive Startliste der Formel-1-Saison 2010 steht – gerade mal elf Tage vor Saisonbeginn! Und wer ist schuld? Nicht etwa die in finanzielle Nöte geratenen Neulinge, sondern die FIA! Nach welchen Kriterien die Anwärter ausgesucht wurden, ist unklar, angesichts der Unsicherheit bis zur letzten Minute bleibt einzig festzustellen: Man hat sich falsch entschieden! Dieses Laien-Theater dürfte man auf Provinz-Ebene noch augenzwinkernd hinnehmen, für einen Weltverband ist es jedoch mehr als peinlich. Ich hoffe, dass die Umstrukturierungs-Pläne von Jean Todt auch auf dieser Ebene etwas bewirken.

Manfred Kaltmann am 10.03.10

Bedauernswerter Lüthi

Da durfte der sympathische Schweizer endlich seine Moriwaki reiten, und dann legt er sich vor der Kameralinse spektakulär ins Kiesbett. Ich wünsche ihm, dass er in diesem Jahr wieder zurück zum Erfolg findet, und Daniel Epp beweist, dass er einen MotoGP-Startplatz verdient. Kopf hoch, Tom, das klappt schon!

Alexandra Wohlwendt am 02.03.10

Tolle Arch-Story

Vielen lieben Dank für das tolle Interview mit Hannes Arch. Ich finde es sehr interessant, dass der wilde Arch so überlegte Töne anschlägt. Auch die Bilder auf dem alten Flugplatz sind einfach eine Wucht, macht weiter so!

Suzanne Oeser am 02.03.10

Eine Geschichtsstunde

Herzlichen Dank für das wunderbare Ernst-Degner-Porträt in der SPEEDWEEK 9. Frank Bischoff ist es gelungen, einen erklärten Geschichtsmuffel wie mich für die jüngere Deutsche Geschichte zu begeistern. Als Vertreter einer jüngeren Generation würde ich es toll finden, wenn sich noch der eine oder andere Zeitzeuge finden würde, der sich zu den Industriespionage-Gerüchten äussern kann.

Mike Sommer am 02.03.10

Erfolgsverwöhnt

Dass nun die ganze Welt skeptisch auf Schumi blickt, ist nachvollziehbar. Deshalb verstehe ich nicht ganz, warum sich sowohl Nico Rosberg als auch Adrian Sutil in der neuen SPEEDWEEK (Ausgabe 9/2010 vom 23. Februar) darüber zu wundern scheinen. Natürlich richten sich fast alle Fotokameras auf den erfolgreichsten Rennfahrer aller Zeiten, klar geht man als Force-India-Fahrer neben einem solchen Namen unter. Haben die beiden durchaus sympathischen und talentierten, aber in den letzten Jahren wohl mit zu viel medialer Aufmerksamkeit bedachten Jungen wirklich etwas anderes erwartet?

Hans Heiri am 02.03.10

Opfer oder Täter?

Ernst Degner war das Vorzeigebild der Erfolge des DDR-Systems. Als solcher wurde er während seiner Auslandsreisen auf Schritt und Tritt von seinen Leuten aus dem Team beschattet. Er konnte nicht wissen, ob nicht ausgerechnet sein Mechaniker ein Stasi-Informant ist. Nach jeder Reise wurden obligatorisch alle zum Rapport bestellt. Es wurde schriftlich berichtet, wer wann mit wem und worüber gesprochen hat. Einen «Vorteil» hatten sie fast alle – sie sprachen keine Fremdsprache. Dafür hat bereits die Schule gesorgt. Zum Know-how-Transfer habe ich folgende Meinung: Stellen Sie sich, sehr geehrter Herr Wiesinger, vor, Sie haben die Flucht geschafft. Jetzt müssen Sie ab dem ersten Tag für Ihre Familie sorgen, ein Auffangnetz oder einen Weg zurück gibt es nicht. Sie setzen alle Ihre Fähigkeiten ein, um sich in der neuen Situation zu behaupten. Degner war Ingenieur und Rennfahrer. Er konnte schnell fahren und wusste, wie ein Rennmotorrad aussehen und funktionieren muss, um ihn zum Sieg zu fahren. Dass er dieses Know-how seinem neuen Arbeitgeber zur Verfügung gestellt hat, ist meiner Meinung nach absolut legitim. Falls er aber tatsächlich Motorenteile oder Pläne von MZ zu Suzuki mitgenommen hat, war er ein einfacher Dieb.

Georg Drmola am 02.03.10


Der Inhalt entspricht der persönlichen Meinung der Schreiber und muss nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.