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LESERBRIEFE
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leserbriefe@speedweek.ch
Der Inhalt entspricht der persönlichen Meinung der Schreiber und muss nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.
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Frauen, Männer und Motoren, Teil 2
Norbert Haug erklärt seinen Rücktritt vom Posten des Rennchefs von Mercedes-Benz. Laut Aussage des anwesenden Niki Lauda am Ende einer Vorstandssitzung, ohne weitere Erläuterung und zur großen, allgemeinen Überraschung.
Nun – zumindest im Vorstand des Hauses Mercedes-Benz muss man davon gewusst haben, wie sonst hätte man in der Pressemitteilung von einer «einvernehmlichen Trennung» sprechen können?
Solange sich die beiden Vertragsparteien aber in Schweigen hüllen bzw. die Öffentlichkeit mit knappen, üblichen Höflichkeitsfloskeln abzuspeisen versuchen, wird die Gerüchteküche über die wahren Hintergründe zwangsläufig weiter brodeln. Norbert Haug war in der Szene schließlich nicht Irgendwer, sondern ein kapitaler Platzhirsch jenseits der Boxenmauer – und dies über Jahrzehnte hinweg.
Alles, was hierzu zum jetzigen Zeitpunkt an Vermutungen geäußert werden kann, hat Mathias Brunner bereits in seinem lesenswerten Artikel "Haug: Will Mercedes ein Zeichen setzen?" zusammengefasst.
Musste Haug die Verpflichtung Laudas nicht zwangsläufig als Degradierung empfinden? Schon der Volksmund weiß: «Zwei Hähne taugen nicht auf einen Mist!» Wobei der Terminus «Mist» vor dem Hintergrund der eher bescheidenen, dreijährigen Bilanz des «echten» Mercedes-Werksteams gar nicht mal weit hergeholt scheint. Man kann Mercedes-Benz – je nach Standpunkt – entweder Konsequenz ob dieses Scheiterns attestieren, oder aber fehlendes Fingerspitzengefühl, wenn man seine Lebensleistung als Rennleiter in ihrer Gesamtheit betrachtet.
Mit Gefühlsduselei kommt man jedoch im Haifischbecken Formel 1 nicht allzu weit. Von nun an herrschen bei Mercedes klare Strukturen und ein jeder dort weiß nach den Abgängen von Schumacher und Haug, was ihm blüht, wenn der Erfolg weiterhin ausbleibt.
Ich halte Laudas Bedauern über Haugs Rücktritt übrigens für glaubhaft. Er wird es nachempfinden können, denn zu Beginn der 90er Jahre kam es bei Ferrari zu einer ähnlichen Konstellation, als es zwischen dem damaligen Ferrari-Berater Niki Lauda und dem von ihm selbst installierten Rennleiter Jean Todt zu einem Kompetenzgerangel kam. Lauda verließ daraufhin die Scuderia, während Todt im Laufe der folgenden Jahre eine Truppe formte, die reihenweise GP-Siege und WM-Titel einheimste.
Wenn schon nicht mehr an vorderster Front an den Rennstrecken dieser Welt, so sollte Norbert Haug versuchen, auf andere Art und Weise unserem Sport verbunden zu bleiben. Möge er doch an das Werk seines Vorgängers als Rennleiter von Mercedes anknüpfen und seine Erinnerungen zu Papier bringen. 22 Jahre als Rennleiter böten dazu sicherlich Stoff zur Genüge! Nur konsequent wäre dann der Titel: «Frauen, Männer und Motoren, Teil 2». Dem vormaligen Motorsport-Journalisten Haug dürfte dies nicht allzu schwer fallen. Er gäbe dann - neben der Bundweite seiner Hosen – eine weitere Parallele zum Leben des legendären Alfred Neubauer!
Bleibt mir nur noch, Norbert Haug Dank zu sagen und ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute zu wünschen, vor allem Gesundheit.
Nun – zumindest im Vorstand des Hauses Mercedes-Benz muss man davon gewusst haben, wie sonst hätte man in der Pressemitteilung von einer «einvernehmlichen Trennung» sprechen können?
Solange sich die beiden Vertragsparteien aber in Schweigen hüllen bzw. die Öffentlichkeit mit knappen, üblichen Höflichkeitsfloskeln abzuspeisen versuchen, wird die Gerüchteküche über die wahren Hintergründe zwangsläufig weiter brodeln. Norbert Haug war in der Szene schließlich nicht Irgendwer, sondern ein kapitaler Platzhirsch jenseits der Boxenmauer – und dies über Jahrzehnte hinweg.
Alles, was hierzu zum jetzigen Zeitpunkt an Vermutungen geäußert werden kann, hat Mathias Brunner bereits in seinem lesenswerten Artikel "Haug: Will Mercedes ein Zeichen setzen?" zusammengefasst.
Musste Haug die Verpflichtung Laudas nicht zwangsläufig als Degradierung empfinden? Schon der Volksmund weiß: «Zwei Hähne taugen nicht auf einen Mist!» Wobei der Terminus «Mist» vor dem Hintergrund der eher bescheidenen, dreijährigen Bilanz des «echten» Mercedes-Werksteams gar nicht mal weit hergeholt scheint. Man kann Mercedes-Benz – je nach Standpunkt – entweder Konsequenz ob dieses Scheiterns attestieren, oder aber fehlendes Fingerspitzengefühl, wenn man seine Lebensleistung als Rennleiter in ihrer Gesamtheit betrachtet.
Mit Gefühlsduselei kommt man jedoch im Haifischbecken Formel 1 nicht allzu weit. Von nun an herrschen bei Mercedes klare Strukturen und ein jeder dort weiß nach den Abgängen von Schumacher und Haug, was ihm blüht, wenn der Erfolg weiterhin ausbleibt.
Ich halte Laudas Bedauern über Haugs Rücktritt übrigens für glaubhaft. Er wird es nachempfinden können, denn zu Beginn der 90er Jahre kam es bei Ferrari zu einer ähnlichen Konstellation, als es zwischen dem damaligen Ferrari-Berater Niki Lauda und dem von ihm selbst installierten Rennleiter Jean Todt zu einem Kompetenzgerangel kam. Lauda verließ daraufhin die Scuderia, während Todt im Laufe der folgenden Jahre eine Truppe formte, die reihenweise GP-Siege und WM-Titel einheimste.
Wenn schon nicht mehr an vorderster Front an den Rennstrecken dieser Welt, so sollte Norbert Haug versuchen, auf andere Art und Weise unserem Sport verbunden zu bleiben. Möge er doch an das Werk seines Vorgängers als Rennleiter von Mercedes anknüpfen und seine Erinnerungen zu Papier bringen. 22 Jahre als Rennleiter böten dazu sicherlich Stoff zur Genüge! Nur konsequent wäre dann der Titel: «Frauen, Männer und Motoren, Teil 2». Dem vormaligen Motorsport-Journalisten Haug dürfte dies nicht allzu schwer fallen. Er gäbe dann - neben der Bundweite seiner Hosen – eine weitere Parallele zum Leben des legendären Alfred Neubauer!
Bleibt mir nur noch, Norbert Haug Dank zu sagen und ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute zu wünschen, vor allem Gesundheit.
Matthias Klein am 14.12.12
Verdienter Champion
(Zur MotoGP-Saison 2013)
Pol Espargaró bleibt in meinen Augen der schnellste Mann 2012, und auch Stefan Bradl und Toni Elias waren die konstanteren Fahrer, aber Marc Márquez ist trotzdem hochverdienter Moto2-Weltmeister. In Valencia hätte er gut und gerne gesperrt werden können! So durften wir eine Aufholjagd sehen, wobei Julián Simón wieder nur Zweiter wurde. Dieser gewinnt kein Rennen mehr! Wegen solcher Aktionen wird Márquez aber 2013 noch kein MotoGP-Meister. Erst soll Pedrosa den Titel gewinnen, danach darf der sympathische und einsichtige Márquez dominieren.
Pol Espargaró bleibt in meinen Augen der schnellste Mann 2012, und auch Stefan Bradl und Toni Elias waren die konstanteren Fahrer, aber Marc Márquez ist trotzdem hochverdienter Moto2-Weltmeister. In Valencia hätte er gut und gerne gesperrt werden können! So durften wir eine Aufholjagd sehen, wobei Julián Simón wieder nur Zweiter wurde. Dieser gewinnt kein Rennen mehr! Wegen solcher Aktionen wird Márquez aber 2013 noch kein MotoGP-Meister. Erst soll Pedrosa den Titel gewinnen, danach darf der sympathische und einsichtige Márquez dominieren.
Babak Taghian am 28.11.12
Ende eines Albtraums
(Zu Valentino Rossis Wechsel von Ducati zu Yamaha)
Endlich hat der rote Albtraum ein Ende. Jetzt kommt der Spass für Valentino Rossi zurück. Runter vom roten Gaul und rauf auf ein richtiges Motorrad (siehe Bild)! Endlich ist er wieder siegfähig. Bei Yamaha versteht man ihn zumindest, bei Ducati waren alle schwer von Begriff. Ich kann die Saison 2013 kaum erwarten und wünsche Valentino viel Spass und Glück!
Endlich hat der rote Albtraum ein Ende. Jetzt kommt der Spass für Valentino Rossi zurück. Runter vom roten Gaul und rauf auf ein richtiges Motorrad (siehe Bild)! Endlich ist er wieder siegfähig. Bei Yamaha versteht man ihn zumindest, bei Ducati waren alle schwer von Begriff. Ich kann die Saison 2013 kaum erwarten und wünsche Valentino viel Spass und Glück!
Silvio Körner am 28.11.12
Im siebten Himmel
(Zum Motorrad-Teil und den Leserbriefen in SPEEDWEEK 49)
Herr Wiesinger ist im siebten Himmel: Er kann wieder zig Seiten über seinen Liebling Valentino Rossi schreiben. Leser Mario Striednig hat mir aus der Seele gesprochen: Es gibt nicht nur Rossi-Fans auf dieser Welt! Bin nur gespannt, auf wen er sich nach Stoners Rücktritt nun einschiesst. Schätze, es wird Marc Márquez. Honda kann er nämlich auch nicht leiden. Der Beitrag von Leserin Jahnke war nebenbei bemerkt auch ein No-Go!
Herr Wiesinger ist im siebten Himmel: Er kann wieder zig Seiten über seinen Liebling Valentino Rossi schreiben. Leser Mario Striednig hat mir aus der Seele gesprochen: Es gibt nicht nur Rossi-Fans auf dieser Welt! Bin nur gespannt, auf wen er sich nach Stoners Rücktritt nun einschiesst. Schätze, es wird Marc Márquez. Honda kann er nämlich auch nicht leiden. Der Beitrag von Leserin Jahnke war nebenbei bemerkt auch ein No-Go!
Dr. Heinz Himmelreich am 28.11.12
Senna unvergleichlich
(Zu «Sebs Senna-Gene» in SPEEDWEEK 49/2012, S. 18)
Trotz des grossen Hypes, der um Sebastian Vettel gemacht wird (vor allem in den deutschen Medien), finde ich, dass ein Vergleich mit dem grossen Ayrton Senna ziemlich übertrieben ist. Man kann die Klasse und das Talent nicht miteinander vergleichen. Klar, auch Fernando Alonso hätte Ayrton nicht das Wasser reichen können, deshalb wäre auch jener Vergleich unangebracht. Ayrton ist eine Legende, die es geschafft hat, viele Menschen auf der Welt zu faszinieren und in seinen Bann zu ziehen, sei es als Pilot oder als Mensch. So eine Persönlichkeit wird es in der Formel 1 sicher nicht mehr geben, auch wenn jetzt viele auf der Vettel-Welle schwimmen und so etwas behaupten wollen. Sebastian hat das Glück, dass alle (ausser hin und wieder vielleicht Mark Webber) im Team auf seiner Seite stehen und er in Zuckerwatte gepackt wird (meist durch überflüssige Kommentare des Dr. Helmut Marko). Senna hatte seine härtesten Konkurrenten im Team, und selbst da hat er sich durchgebissen, ohne sich zu beschweren. Vettels Leistungen sind gut, aber nicht zu vergleichen mit denen von Senna!
Trotz des grossen Hypes, der um Sebastian Vettel gemacht wird (vor allem in den deutschen Medien), finde ich, dass ein Vergleich mit dem grossen Ayrton Senna ziemlich übertrieben ist. Man kann die Klasse und das Talent nicht miteinander vergleichen. Klar, auch Fernando Alonso hätte Ayrton nicht das Wasser reichen können, deshalb wäre auch jener Vergleich unangebracht. Ayrton ist eine Legende, die es geschafft hat, viele Menschen auf der Welt zu faszinieren und in seinen Bann zu ziehen, sei es als Pilot oder als Mensch. So eine Persönlichkeit wird es in der Formel 1 sicher nicht mehr geben, auch wenn jetzt viele auf der Vettel-Welle schwimmen und so etwas behaupten wollen. Sebastian hat das Glück, dass alle (ausser hin und wieder vielleicht Mark Webber) im Team auf seiner Seite stehen und er in Zuckerwatte gepackt wird (meist durch überflüssige Kommentare des Dr. Helmut Marko). Senna hatte seine härtesten Konkurrenten im Team, und selbst da hat er sich durchgebissen, ohne sich zu beschweren. Vettels Leistungen sind gut, aber nicht zu vergleichen mit denen von Senna!
Antonio Pisu am 28.11.12
Wie ein kleines Kind
(Zu «Sebs Senna-Gene» in SPEEDWEEK 49/2012, S. 18)
Peter Hesseler hat sich wohl zu viel Red Bull eingeflösst! Abgesehen davon, dass der Vergleich – mit wem auch immer – hinken muss, wie er selbst bemerkt, ist die Lobhudelei auf Sebastian Vettel fast schon peinlich. Als Vettel in die Formel 1 kam, dachte ich auch, was für ein lustiger, respektloser Draufgänger. Das hat sich mittlerweile gehörig geändert. Der Herr hat ein Problem, wenn es mal nicht so läuft. Die Krönung war der fast weinerliche Funkspruch nach dem Überholmanöver von Hamilton. Und Schuld hatte mal wieder der Inder. Ich kann mich nicht erinnern, dass er sich schon mal beschwert hat, wenn er mit Hilfe des flachgestellten Heckflügels an jemandem vorbeifuhr. Jacques Villeneuves Aussage kann ich nur zustimmen: wie ein kleines Kind. Und da komme ich doch wieder auf den Vergleich mit Ayrton Senna zurück. Selbst wenn er noch zehn Titel einfährt, an Senna kommt er nicht heran.
Peter Hesseler hat sich wohl zu viel Red Bull eingeflösst! Abgesehen davon, dass der Vergleich – mit wem auch immer – hinken muss, wie er selbst bemerkt, ist die Lobhudelei auf Sebastian Vettel fast schon peinlich. Als Vettel in die Formel 1 kam, dachte ich auch, was für ein lustiger, respektloser Draufgänger. Das hat sich mittlerweile gehörig geändert. Der Herr hat ein Problem, wenn es mal nicht so läuft. Die Krönung war der fast weinerliche Funkspruch nach dem Überholmanöver von Hamilton. Und Schuld hatte mal wieder der Inder. Ich kann mich nicht erinnern, dass er sich schon mal beschwert hat, wenn er mit Hilfe des flachgestellten Heckflügels an jemandem vorbeifuhr. Jacques Villeneuves Aussage kann ich nur zustimmen: wie ein kleines Kind. Und da komme ich doch wieder auf den Vergleich mit Ayrton Senna zurück. Selbst wenn er noch zehn Titel einfährt, an Senna kommt er nicht heran.
Frank Ritzmann am 28.11.12
«Ich ziehe meinen Hut vor Stoner»
(Zu «Wer vermisst Casey Stoner» in SPEEDWEEK 48/2012, Seite 5)
In einigen Punkten hat Günther Wiesinger nicht vollkommen Unrecht. Aber mal ganz ehrlich: Es ist sicher nicht schwer, einem Weltklasse-Rennfahrer aufgrund einer einseitigen Einschätzung seines Charakters den schwarzen Peter zuzuschieben. Fehler findet man an jedem Menschen, wenn man das will, wer ist schon perfekt? Ich ziehe vor Casey Stoner einen Hut und verneige mich tief vor einem der grössten Rennfahrer, den ich erleben durfte. Ganz sicher war er nicht der Strahlemann, der Kasper und Clown für das Rennpublikum. Wenn man das unbedingt erleben will, ist man doch im Zirkus besser bedient. Auf der Rennstrecke zählen diese Aspekte für mich gar nichts, denn das brauche ich nicht. Für mich als Zuschauer und grosser Rennsport-Fan zählt nur die Leistung auf der Rennstrecke.
In einigen Punkten hat Günther Wiesinger nicht vollkommen Unrecht. Aber mal ganz ehrlich: Es ist sicher nicht schwer, einem Weltklasse-Rennfahrer aufgrund einer einseitigen Einschätzung seines Charakters den schwarzen Peter zuzuschieben. Fehler findet man an jedem Menschen, wenn man das will, wer ist schon perfekt? Ich ziehe vor Casey Stoner einen Hut und verneige mich tief vor einem der grössten Rennfahrer, den ich erleben durfte. Ganz sicher war er nicht der Strahlemann, der Kasper und Clown für das Rennpublikum. Wenn man das unbedingt erleben will, ist man doch im Zirkus besser bedient. Auf der Rennstrecke zählen diese Aspekte für mich gar nichts, denn das brauche ich nicht. Für mich als Zuschauer und grosser Rennsport-Fan zählt nur die Leistung auf der Rennstrecke.
Lothar Röller am 28.11.12
Glückwunsch!
Regelmässig macht SPEEDWEEK auf der Facebook-Seite Verlosungen. Den Fotowettbewerb «Mein schönstes Superbike-Bild» entschied Kai Tippmann mit einem Schnappschuss von Jonathan Rea nach seinem Sturz auf dem Nürburgring für sich. Rang 2 geht an Christian Beste mit einem Bild von Max Biaggi, die drittplatzierte Gabi Friedrich entschied sich ebenfalls für den Römer. Schauen auch Sie auf unserer
Facebook-Seite vorbei. Mitmachen und gewinnen!
Die Redaktion am 21.11.12
Gleiches Recht für alle
(Zum Leserbrief von Michael Musch in SPEEDWEEK 48/2012)
Wenn man sich alle Strafen ansieht, die Herr Musch in seinem Brief aufzählt, sind sie tatsächlich alle zu Gunsten von Ferrari ausgelegt. Aber auch ich als bekennender Fan von Sebastian Vettel muss zugeben, dass die Strafe in Abu Dhabi angebracht war. Lewis Hamilton hatte in Barcelona das gleiche Problem, und wenn zweimal der gleiche Verstoss begangen wird, muss der, der ihn als Zweiter begangen hat, auch genauso bestraft werden wie der Erste!
Wenn man sich alle Strafen ansieht, die Herr Musch in seinem Brief aufzählt, sind sie tatsächlich alle zu Gunsten von Ferrari ausgelegt. Aber auch ich als bekennender Fan von Sebastian Vettel muss zugeben, dass die Strafe in Abu Dhabi angebracht war. Lewis Hamilton hatte in Barcelona das gleiche Problem, und wenn zweimal der gleiche Verstoss begangen wird, muss der, der ihn als Zweiter begangen hat, auch genauso bestraft werden wie der Erste!
Michael Giller am 21.11.12
Bräuchte mehr Stoners
(Zu «Wer vermisst Casey Stoner» in SPEEDWEEK 48/2012, Seite 5)
Eine Meinung zu haben, ist ja schön und gut, jedoch hat es nichts mit Journalismus zu tun, wenn Valentino Rossi dabei immer wieder als Engel und Segensbringer dargestellt wird. Ob Casey Stoner 2007 das bessere Motorrad hatte, ist im Vergleich zu Rossi, der beim Grossteil seiner Titelgewinne das klar bessere Material hatte und auf die Bemutterung von Herrn Burgess zählen konnte, nicht relevant. Was mit Rossi passiert, wenn er nicht einen klaren Vorteil hat, haben wir in diesem Jahr gesehen. Ausserdem bräuchte die MotoGP mehr Stoners, die nicht vor den Medien herumhampeln wie ein Rossi. Ich interessiere mich für diesen Sport – trotz Rossi! Ich glaube, es muss einem Herrn Wiesinger auch mal klargelegt werden, dass nicht jeder auf diesem Planeten ein Fan von Valentino Rossi sein muss.
Eine Meinung zu haben, ist ja schön und gut, jedoch hat es nichts mit Journalismus zu tun, wenn Valentino Rossi dabei immer wieder als Engel und Segensbringer dargestellt wird. Ob Casey Stoner 2007 das bessere Motorrad hatte, ist im Vergleich zu Rossi, der beim Grossteil seiner Titelgewinne das klar bessere Material hatte und auf die Bemutterung von Herrn Burgess zählen konnte, nicht relevant. Was mit Rossi passiert, wenn er nicht einen klaren Vorteil hat, haben wir in diesem Jahr gesehen. Ausserdem bräuchte die MotoGP mehr Stoners, die nicht vor den Medien herumhampeln wie ein Rossi. Ich interessiere mich für diesen Sport – trotz Rossi! Ich glaube, es muss einem Herrn Wiesinger auch mal klargelegt werden, dass nicht jeder auf diesem Planeten ein Fan von Valentino Rossi sein muss.
Mario Striednig am 21.11.12
Der Inhalt entspricht der persönlichen Meinung der Schreiber und muss nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.




