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Sie suchen die Webseite der Motorsport Arena Oschersleben? Die neue Webseite finden Sie unter www.german-speedweek.de.
LESERBRIEFE
Liebe Leserinnen und Leser, leider ist es nicht möglich, hier alle Leserbriefe wiederzugeben, wir bitten um ihr Verständnis!
Der Inhalt entspricht der persönlichen Meinung der Schreiber und muss nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.
Tipp für die Fans
(Zur Veranstaltung der Superleague Formula in Zolder) Am 17./18. Juli war ich mit meinem Sohn in Zolder. Die Veranstaltung war echt super. Neben der Superleague Formula begeisterten noch Rennklassen wie Formel Ford Benelux, Youngtimer, Dutch Supercar Challenge, Dunlop Special Open Trophy. Ein Höhepunkt war die BOSS GP Series, in der verschiedenste Monoposti aus Formel 1, IndyCar und ChampCar Series, Nissan World Series, GP2 und Formel 5000 am Start stehen. Die Technik dieser Fahrzeuge mit berühmter Motorsportvergangenheit und das Können der Fahrer haben uns total begeistert. Im BOSS-GP-Fahrerlager trafen wir nur auf nette und freundliche Motorsportler, die unsere Fragen gerne beantwortet haben. Mein Tipp für alle Motorsportfans: BOSS GP Series anschauen!
Klaus Ludwig am 31.08.10
Träumer & Idealisten
(Zum Thema Stallregie in der Formel 1) Sie machen eine tolle Zeitung, und ich wüsste im Moment nicht, was eine Alternative zu SPEEDWEEK sein könnte, aber eines wünsche ich mir doch: Geben Sie doch Träumern und Idealisten nicht die Plattform, sich auch noch zu äussern. Motorsport ist auch Krieg, das weiss jeder Hobby-Racer. Es geht immer darum, zu gewinnen oder der Schnellste zu sein. In einem Milliardengeschäft, wie es die Formel 1 nun einmal ist, kann es sich kein Team, auch nicht das von Herrn Vettel, auf Dauer leisten, das primäre Ziel, die Weltmeisterschaft zu gewinnen, aus den Augen zu verlieren, nur weil es einige Idealisten und Träumer auf der Tribüne oder vor dem Fernseher gibt. Die Italiener wären doch dämlich, nicht den schnelleren und besser platzierten Fahrer zu favorisieren.
Karel Krezl am 31.08.10
Chance vertan
(Zur neuen Moto3-Klasse) Wer trifft in der Motorrad-GPSzene die Entscheidungen übers Reglement? Anscheinend ausschliesslich Honda! Wer wollte die Viertakter und später die 800er? Honda! Wer rüstet die Moto2-Kategorie exklusiv aus? Honda! Und nun diese völlig sinnlose und vor allem kostenintensive Entscheidung für einen hochdrehenden Viertelliter-Viertakter, der satte drei Rennen halten soll und pro Stück nur 10 000 Euro kostet. Wer hat das durchgesetzt? Honda! Man hatte ja bereits vor dem Entscheid ein komplettes Fahrzeug für die MotoGP-Welt fertig. Schade, dass in der Moto3 die Chance auf Markenvielfalt und niedrige Kosten mit drehzahlbegrenzten 450er-Motoren vertan wurde. Honda sei Dank!
Wolf-Gerhart Beyer am 31.08.10
Marco, nicht Michael
(Zum Bericht vom Lauf zur Indy- Car Series in Sears Point) Beim Ergebnis ist euch ein Fehler unterlaufen. Auf Platz 12 ist nicht Michael Andretti gefahren, sondern sein Sohn Marco. Aber bei so vielen Andrettis, die Rennsport betreiben, kann das schon mal passieren, sollte aber nicht.
Jürgen Alexander am 31.08.10
Fan-naher Motorsport
(Zum ADAC Masters Weekend auf dem EuroSpeedway Lausitz) Wo gibt es für 10 Euro so viel und guten Motorsport zu sehen? Man konnte ins Fahrerlager und durfte sogar nach Anfrage in die Boxen, um die tollen Sportwagen zu besichtigen und zu fotografieren. Die Fahrer gaben Autogramme. Peter Kox nahm mich ins Reiter- Motorhome mit, signierte mein Modellauto und machte noch einige Bilder mit mir. Da könnten sich andere Rennserien mal ein Beispiel nehmen, wie man mit Fans umgeht. Schade nur, dass so wenige Zuschauer die Veranstaltung besuchten.
Thomas Busch am 31.08.10
Zum Hinterherfahren erziehen
Der Unfall zwischen Sebastian Vettel und Jenson Button in Spa war doch wohl klar ein Fahrfehler von Vettel und keine bewusste, absichtliche Aktion. Warum bestraft die Rennleitung Vettel also dafür? In meinen Augen völlig unsinnig, einen Formel- 1-Fahrer für einen Fahrfehler zu bestrafen. Für mich sieht es so aus, als ob man die Fahrer zum Hinterherfahren erziehen will! Also, Sebastian, am besten immer artig hinter dem Vordermann herfahren und ja nicht ans Limit gehen, dafür wird man nur bestraft!
Sebastian Ventker am 31.08.10
Ein Druckfehler?
(Zur Grafik «Nur der Sonntag zählt» in der SPEEDWEEK Nr. 34) War's gar nur ein Dreckfuhler – äh, Druckfehler, oder falsche Recherche? Auf Seite 18 der Ausgabe 34 steht geschrieben, dass Mark Webber in diesem Jahr nur vier Podestplatzierungen erreicht hat. Neben vier Siegen waren da aber noch ein zweiter Platz in Malaysia sowie ein dritter Rang in der Türkei. Also wären sechs Podestplatzierungen richtig.
Jürgen Heinze am 24.08.10
Kopf hoch, Schumi!
(Zu «Ins Stottern geraten» in der SPEEDWEEK Ausgabe 33) Alle Welt «mobbt» Schumi. Eine mir bekannte Weisheit lautet: «Bist du unten, drücken sie dich noch ein Stück tiefer.» Hört doch auf, ständig über ihn zu lästern. Klar, er fährt wirklich unter seinem Niveau, und er hat auch selber oft genug heftig ausgeteilt, als andere am Boden waren. Aber mal ehrlich: Auch Sebastian Vettel müsste eigentlich locker WM-Erster sein. Er hat das beste Auto und das beste Team. Trotzdem ist er ganze zehn Punkte von seinem Teamkollegen Mark Webber entfernt. Da zeigen sich Parallelen zu Schumacher und Nico Rosberg, und trotzdem ist er der Liebling aller Kritiker.
Max Nowak am 24.08.10
Gefährliches Gebaren
(Zur Organisation der German Speedweek in Oschersleben) Ich war am 14. August bei der German Speedweek in Oschersleben. Kein Verständnis hatte ich für die Arbeitsweise der Streckenposten. Beim Classic-Superbike- Rennen stürzte ein Fahrer Ende der Gegengeraden, eingangs der Shell Esses. Der Fahrer flog nicht ins Kiesbett, sondern blieb auf der Rennstrecke regungslos liegen – direkt in der Schusslinie von eventuell noch stürzenden Fahrern. Die Folge war die rote Flagge. Einer der (wenigen) Streckenposten, der hinter den Reifenstapeln seinen Standort hatte, eilte zum noch immer regungslos liegenden Fahrer, wurde aber von den gegenüberliegenden Streckenposten zurückgepfiffen! Beim Triumph Street Triple Cup stürzte ein Fahrer nach wenigen Runden Ende der Start-Ziel-Geraden. Dem Fahrer ist nichts passiert. Das kaputte Motorrad lag bis zum Rennende im Kiesbett, direkt in der Schusslinie von eventuell noch stürzenden Fahrern. Zum Glück hat es dort keinen runtergehauen. Die diesjährige German Speedweek war ein Abklatsch der bisherigen Speedweeks, ein Abklatsch wohl auch in der Organisation?
Michael Kopyciok am 24.08.10
Endlich ein Cockpit für Heidfeld!
Ich war immer ein Fan von Quick-Nick, auch wenn er von vielen belächelt wird, weil er bisher nie einen Sieg holen konnte. Nun wird er mit den Pirelli-Tests endlich für seine Geduld belohnt. Es war hart zu sehen, wie er sich jeweils ohne wirkliche Aufgabe im Fahrerlager herumtreiben musste. Ich bin mir sicher, dass Nick mit den Erfahrungswerten, die er nun mit dem italienischen Gummi sammelt, für 2011 zum begehrten Mann wird.
Michael Burgstaller am 24.08.10
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