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Sandro Cortese: «Normale Jungs, die Rennen fahren»

Von Sharleena Wirsing
«Ich bin überzeugt, dass 2017 ein super Jahr werden kann», sagt Sandro Cortese, der 2017 auf einer Suter antreten wird und mit Marcel Schrötter einen neuen Teamkollegen bei Intact GP bekommt.

In diesem Jahr stand Sandro Cortese im Schatten seines Teamkollegen Jonas Folger, 2017 erhält der Berkheimer mit Marcel Schrötter erneut einen schnellen Landsmann als Teamkollegen. Das bewertet Cortese jedoch als sehr positiv. «Ja, das ist gut. Man sollte ein deutsches Team schon deutsch lassen, denn wir haben genug Spanier und Italiener. Die italeinischen und spanischen Teams halten das genauso wie wir. Marcel ist ein cooler Kerl. Ich denke, dass wir uns ähnlich sind. Er kommt aus meiner Gegend, wie es bei Jonas auch war. Marcel kommt aus Bayern, ich wohne ganz aus der Nähe.»

Charakterlich scheint ihr euch auf den ersten Blick nicht besonders ähnlich zu sein. Du bist sehr extrovertiert, Marcel ist eher zurückhaltend. «Aber wir sind ganz normale Jungs, die Rennen fahren. Das haben wir gemeinsam», erklärte Cortese im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

«Ich bin überzeugt, dass 2017 ein super Jahr werden kann. 2016 war ich in einigen Rennen auch mit Jonas auf einer Augenhöhe. Viele Fahrer steigen auf. Neben Zarco, der in den letzten beiden Jahren jeden besiegt hat, sind drei weitere Fahrer weg. Sam [Lowes] habe ich oft geschlagen, das sind also auch keine Fahrer, die ich nicht besiegen kann. Nun bleiben für das nächste Jahr vier sehr, sehr starke Fahrer. Das sind Lüthi, Morbidelli, Baldassarri und Nakagami. Sie muss man erst einmal besiegen. Aber die Chance ist groß, dass wir im nächsten Jahr sehr stark sein können», versichert der 26-jährige Cortese, der 2016 die schlechteste Saison seit seinem Moto2-Rookie-Jahr erlebt hat und nur WM-Rang 15 landete.

Für die Saison 2017 erhielt Cortese eine neue Mannschaft in der Box des Teams Dynavolt Intact GP. «Ich habe eine super Crew bekommen, da hat sich das Team echt ins Zeug gelegt. Mit Alfred [Willeke, Crew-Chief] habe ich schon einen guten Plan, auch mit Suter läuft es gut. Sie wissen, was sie wollen. Schon ab dem ersten Testtag war klar, dass diese Leute sehr professionell arbeiten. Ich freue mich auf das nächste Jahr», lachte Cortese, der Moto3-Weltmeister von 2012.

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